Beitragsübersicht

Beitragssätze der BKK Herkules

Allgemein Ermäßigt Beiträge aus Versorgungsbezügen
15,7% 15,1% 15,7%
(inkl. 1,1 %) (inkl. 1,1 %) (inkl. 1,1 %)


Allgemeiner Beitragssatz

Der maßgebliche Beitrag im allgemeinen Beitragssatz wird – dies gilt für alle Beiträge – aus den beitragspflichtigen Einnahmen berechnet. Er gilt für Mitglieder, die im Krankheitsfall für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Lohn- oder Gehaltsfortzahlung haben (in der Regel Arbeitnehmer).
Ermäßigter Beitragssatz

Der ermäßigte Beitrag wird – in der Regel – aus den Einnahmen zum Lebensunterhalt berechnet. Der ermäßigte Beitragssatz gilt hauptsächlich für freiwillige Mitglieder, die nicht gegen Entgelt beschäftigt sind und deshalb keinen Anspruch auf Krankengeld haben; z.B. Freiberufler, Selbstständige, Hausfrauen oder Kinder ohne Anspruch auf Familienversicherung.

Beitragssatz aus Rente und Versorgungsbezügen

Bei Rentnern und versicherungspflichtigen Arbeitnehmern gilt für die Bemessung der Beiträge aus Renten, Versorgungsbezügen und Einkünften aus selbständiger Tätigkeit ebenfalls der allgemeine Beitragssatz.

Downloads zum Thema Beitragsübersicht

Beitragsübersicht 2017

 

Allgemeine Informationen

Ihre Beiträge errechnen sich aus unserem Beitragssatz und Ihrem Bruttoentgelt, das jedoch nur bis zur Höhe der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze (für 2017: bis zu 4.350,00 € monatlich bzw. 52.200,00 € jährlich) zugrunde gelegt wird.

Die Versichertengemeinschaft der BKK Herkules ist eine Solidargemeinschaft, bei der jeder Versicherte entsprechend seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zur Finanzierung der Krankenversicherung beiträgt. Die Beiträge werden deshalb – unabhängig vom Versicherungsrisiko und der Zahl des mitversicherten Angehörigen – nach dem Einkommen des Versicherten erhoben.

Der Beitragsbemessung werden die Bruttoeinnahmen des Mitglieds zugrunde gelegt, jedoch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die jährlich angepasst wird. Bei der Beitragsberechnung sind abhängig vom Status des Versicherten (z.B. Arbeitnehmer, Selbstständiger) die unterschiedlichen Regelungen zu beachten.

Einen entsprechenden Überblick finden Sie auf diesen Seiten. Wenn Sie zur Beitragsberechnung noch Fragen haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeiter zur Verfügung.


Arbeitnehmer

Bei Arbeitnehmern (Arbeiter, Angestellte und Auszubildende) wird in erster Linie das Arbeitsentgelt der Beitragsbemessung zugrunde gelegt. Das monatliche Arbeitsentgelt wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt.

Seit dem 01.07.2005 ist die paritätische Tragung der Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile aufgehoben.

Beispiel 2015
Monatliches Arbeitsentgelt 2000 Euro
Arbeitnehmeranteil (2.000,00 € x 8,4%) = 168,00 Euro
Arbeitgeberanteil (2.000,00 € x 7,3%) = 146,00 Euro
Krankenversicherungsbeitrag = 314,00 Euro

 


Rentner

Beziehen Sie eine gesetzliche Rente und haben Sie die so genannte Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung erfüllt, sind Sie als Rentner pflichtversichert. In diesem Fall werden der Zahlbetrag der Rente, der Zahlbetrag der Versorgungsbezüge (hierzu zählen z.B. Betriebsrenten) und eventuelles Arbeitseinkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze zu Grunde gelegt.

Beiträge aus Versorgungsbezügen oder Arbeitseinkommen sind nur zu entrichten, wenn die monatlichen beitragspflichtigen Einnahmen hieraus insgesamt ein Zwanzigstel der monatlichen Bezugsgröße übersteigen (2017 = 148,75 €).

Beitragssätze für gesetzliche Rente
Krankenversicherung 15,7%
Pflegeversicherung 2,55% (2,8% Kinderlose)

 

Beitragssätze für Versorgungsbezüge: (z.B. Betriebsrenten)
Krankenversicherung 15,7%
Pflegeversicherung 2,55% (2,8% Kinderlose)


Melde- und Beitragspflicht für ausländische Renten

Seit dem 01.07.2011 werden Renten von ausländischen staatlichen Rentenversicherungsträgern den Renten der gesetzlichen Rentenversicherung für die Beitragsberechnung in der Kranken- und Pflegeversicherung gleich gestellt.

Allerdings muss es sich um vergleichbare Renten wegen Alters, verminderter Erwerbsfähigkeit oder Hinterbliebenenrenten handeln. Was bisher nur für freiwillige Mitglieder galt, betrifft nun auch Pflichtmitglieder der gesetzlichen Krankenkassen. Für ausländische Renten werden dann wie von Renten der deutschen gesetzlichen Rentenversicherungen Beiträge mit einem Beitragssatz von 8,4 v.H. in der Krankenversicherung berechnet. In der Pflegeversicherung variiert der Beitragssatz mit 2,55 v.H. bei nachgewiesener Elterneigenschaft oder mit 2,8 v.H. für Versicherte ohne nachgewiesene Elterneigenschaft. Die Beiträge werden von der Krankenkasse gesondert berechnet.

Sollten Sie eine Rente eines ausländischen Rentenversicherungsträgers beziehen (dabei wird nicht nach bestimmten Staaten unterschieden), so legen Sie bitte entsprechende Unterlagen über den Rentenbezug bei uns vor. Die Auskunft und Vorlage von Unterlagen ist für Bezieher von ausländischen Renten gesetzlich verpflichtend.

Erleichterung für freiwillig versicherte Rentner

Bei den freiwillig versicherten Rentnern ergibt diese Gleichstellung sogar eine Erleichterung, da für diese Renten der Beitragssatz von 15,1 % auf 8,4% gesunken ist.


Freiwillige Mitglieder

Übersteigt Ihr Bruttoarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze (2017 = 57.600,00 €), können Sie freiwilliges Mitglied bei uns werden. Ihr Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnet sich dann aus der gesetzlichen Beitragsbemessungsgrenze (2017 = monatlich 4.350,00 €).

Der monatliche Höchstbeitrag liegt in der Krankenversicherung für 2017 bei 682,95 € (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) und in der Pflegeversicherung bei 110,93 € bzw. 121,80 € (Kinderlose). Als Beschäftigter erhalten Sie zu diesem Beitrag einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Der Beitragszuschuss beträgt die Hälfte des Arbeitgeberbeitrages, der bei einer versicherungspflichtigen Beschäftigung zu tragen wäre, höchstens jedoch die Hälfte des Betrages, den sie bei der Anwendung des allgemeinen Beitragssatzes tatsächlich zu zahlen haben.


Selbstständige

Für freiwillig versicherte Selbstständige wird die Beitragsbemessung durch die einheitlichen Beitragsverfahrensgrundsätze für Selbstzahler zum 27.10.2008 geregelt. Danach ist die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitgliedes bei der Beitragsberechnung zu berücksichtigen. Hierunter fallen alle Einnahmen, die zur Bestreitung des Lebensunterhaltes bestimmt sind, und zwar ohne Rücksicht auf ihre steuerliche Behandlung. Zu diesen Einnahmen gehören auch Leistungen, die das Mitglied als Unterhalt von den getrennt lebenden Ehegatten erhält.

Beitragssatz

Wir bieten unseren Selbstständigen eine Mitgliedschaft mit oder ohne einen Anspruch auf Krankengeld an. Maßgebend ist der ermäßigte Beitragssatz von 15,1 % (inkl. 1,1 % Zusatzbeitrag) für eine Mitgliedschaft ohne Anspruch oder von 15,7 % (inkl. 1,1 % Zusatzbeitrag) für eine Mitgliedschaft mit Anspruch auf Krankengeld. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Ansprüche bei Krankheit absichern wollen, bietet die BKK Herkules noch zusätzliche Wahltarife an. Wir bitten Sie hier, sich direkt bei unseren Mitarbeitern über die genauen Modalitäten zu informieren.

Beitragspflichtige Einnahmen

Für die Beitragsbemessung der Selbstständigen in der Kranken- und Pflegeversicherung ist für 2017 ein monatlicher Betrag von 4.350,00 € anzusetzen. Liegen ihre beitragspflichtigen Einnahmen unter 4.350,00 € weisen Sie uns dies bitte durch entsprechende Unterlagen (z.B. Einkommensteuerbescheid) nach. Als beitragspflichtige Einnahmen aus der selbstständigen Tätigkeit wird der steuerrechtliche Gewinn zu Grunde gelegt. Dies bedeutet, dass Betriebsausgaben, wie zum Beispiel Lohnkosten oder Abschreibungen, die den steuerlichen Gewinn mindern, bei der Beitragsbemessung ebenfalls in Abzug gebracht werden können.

Mindesteinnahmen

Der Gesetzgeber hat bei den Selbstständigen eine bestimmte Mindestbeitragsbemessungsgrundlage vorgeschrieben. Diese Mindestgrenze ist selbst dann anzusetzen, wenn die tatsächlichen Einnahmen geringer sind. Die Mindestgrenze liegt im Jahre 2017 bei 2.231,25 €. Der monatliche Mindestbeitrag zur Krankenversicherung beträgt deshalb monatlich 336,92 € und zur Pflegeversicherung 56,90 € bzw. 62,48 € (Kinderlose). Damit wir Ihren Beitrag korrekt berechnen können, benötigen wir beiliegenden Fragebogen vollständig ausgefüllt und unterschrieben von Ihnen zurück. Bitte fügen Sie entsprechende Nachweise in Kopie bei.

Downloads zum Thema Mindesteinnahmen

Einkommensanfrage


Studenten

Wenn eine >> kostenfreie Familienversicherung nicht mehr möglich ist, können Sie sich bis zum 30. Lebensjahr bzw. bis zum 14. Fachsemester zu unserem besonders günstigen Studententarif versichern. Der Beitrag zum Studententarif für die Kranken- und Pflegeversicherung beträgt seit dem 01.10.2016 (WS 2016/2017) 90,02 € bzw. 91,64 € (Kinderlose ab vollendetem 23. Lebensjahr).


Freiwillige Weiterversicherung als Student

Wenn Sie aus Alters- oder sonstigen Gründen aus der studentischen Krankenversicherung ausscheiden, können Sie Ihre Mitgliedschaft bei der BKK Herkules direkt als freiwillige Versicherung weiterführen, wenn Sie eine bestimmte Vorversicherungszeit erfüllt haben. Bitte beantragen Sie innerhalb von drei Monaten nach dem Ausscheiden aus der Versicherungspflicht Ihre freiwillige Versicherung.

Die Höhe Ihres Krankenversicherungsbeitrages richtet sich nach der Höhe Ihres Einkommens. Sollten Sie im Jahr 2017 über keine Einkünfte verfügen bzw. Ihre Einkünfte bis zu 991,67 € im Monat betragen, dann zahlen Sie zur Krankenversicherung 149,74 € und zur Pflegeversicherung 25,29 € bzw. 27,77 € (Kinderlose) im Monat.

Service-Telefon
0800.2551255

Mo.–Mi. 8.00–17.00 Uhr
Do. 8.00–18.00 Uhr
Fr. 8.00–16.00 Uhr
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