Zuzahlungen/Eigenbeteiligungen

Für alle Versicherten gelten für alle Zuzahlungen gleichermaßen eine Belastungsgrenze in Höhe von 2% der jährlichen (Familien-)Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Es werden alle Zuzahlungen und Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt der mit dem Versicherten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen und des Lebenspartners angerechnet. Dabei werden für Ehegatten und Lebenspartner sowie für Kinder jeweils Freibeträge berücksichtigt. Bei Beziehern von Leistungen nach dem SGB XII gilt der Eckregelsatz des Haushaltsvorstands als Berechnungsgrundlage für die Belastungsgrenze (2015=399,00 €/Monat).
Alle gesetzlichen Zuzahlungen werden für das Erreichen der Belastungsgrenze berücksichtigt. Fahrkosten, die von der BKK Herkules nicht bezahlt werden sowie über die Vertragsleistungen hinausgehende Aufwendungen können nicht als „Zuzahlungen“ berücksichtigt werden. Beispiele: Arzneimittel, die nicht verordnungsfähig bzw. ausgeschlossen sind sowie Aufwendungen über dem jeweiligen Festbetrag unserer Leistung.

Die jährliche Eigenbeteiligung der Versicherten darf 2% der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt nicht überschreiten.

Beispiel:

Einnahmen zum Lebensunterhalt: 25.000,00 €
Freibetrag für den 1. Angehörigen: – 5.103,00 €
Freibetrag für zwei Kinder:
(je 7.008,00 €)
– 14.016,00 €
Verbleibende Gesamteinnahmen: = 5.881,00 €
Belastungsgrenze (bei 2%): 117,62 €
Zuzahlungen insgesamt: 430,14 €
Belastungsausgleich: 312,52 €

Hinweis:
Bei Vorliegen einer chronischen Erkrankung reduziert sich die jährliche Eigenbeteiligung der Versicherten auf 1% der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Die chronische Erkrankung ist vom Versicherten entsprechend nachzuweisen.

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