Kostenerstattung

Versicherte können anstelle der Sach- oder Dienstleistungen durch eine schriftliche Erklärung gegenüber der Betriebskrankenkasse auch die Kostenerstattung für Leistungen wählen, die sie von Leistungserbringern nach dem Vierten Kapitel des SGB V in Anspruch nehmen. Dabei hat jeder Versicherte selbst, sofern er das 15. Lebensjahr vollendet hat, die Wahl schriftlich zu erklären. Die Wahl kann auf den Bereich der ambulanten Behandlung beschränkt werden. Die Versicherten sind an die Wahl der Kostenerstattung mindestens 1 Kalendervierteljahr gebunden. Um voreilige Entscheidungen der Versicherten zu vermeiden, erhalten die Versicherten vor ihrer Wahlentscheidung eine ausführliche Beratung über die Folgen, die sich hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen und der zeitlichen Bindung an den gewünschten Bereich (ambulant oder ambulant und stationär) der Kostenerstattung sowie der weiteren satzungsmäßigen Verfahrensmodalitäten ergeben.

Anspruch auf Erstattung besteht höchstens in Höhe der Vergütung, die die Krankenkasse bei Erbringung als Sach- oder Dienstleistung zu tragen hätte. Der Erstattungsbetrag ist um die den Krankenkassen bei der Vergütung von Sachleistungen zustehenden Rabatte (z.B. Apothekenrabatt, Herstellerrabatt, …), die gesetzlichen Eigenbeteiligungen und 5% mindestens 2,50 € und maximal 25,00 € für Verwaltungskosten und fehlende Wirtschaftlichkeitsprüfung zu kürzen.

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