Umlageverfahren

Das Lohnfortzahlungsgesetz sieht zum Schutz kleiner Arbeitgeber vor den hohen finanziellen Belastungen durch die Aufwendungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheits- und Mutterschaftsfall die sogenannte Arbeitgeberversicherung vor. Die Mittel zur Durchführung des Ausgleichs der Arbeitgeberaufwendungen werden durch eine Umlage von den am Ausgleichsverfahren beteiligten Arbeitgebern aufgebracht. Berechnet werden die Umlagebeträge nach dem jeweiligen Umlagesatz und den rentenversicherungspflichtigen Entgelten der beschäftigten Arbeitnehmer. Für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen werden zwei verschiedene Umlagen erhoben. Sie unterscheiden sich in ihrer Zweckbindung, den Umlagesätzen und der Bemessungsgrundlage.

Umlage 1 (U1) Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit

Der Verwaltungsrat des BKK-Landesverbandes Mitte hat zum 01. Januar 2016 folgende neue Umlage- und Erstattungssätze beschlossen:

Seit wann Gesamtbeitrag Gesamtbeitrag
U1 ermäßigter Umlage- und Erstattungssatz 1,1 v.H. 50 %*
U1 allgemeiner Umlage- und Erstattungssatz 1,4 v.H. 60 %*
U1 erhöhter Umlage- und Erstattungssatz 2,7 v.H. 80 %*

* Die Arbeitgeberbeitragsanteile sind mit diesem Erstattungssatz bereits abgegolten.

Umlage 2 (U2) Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft

Die Umlage ist nach dem Umlagesatz und von den rentenversicherungspflichtigen Entgelten der Arbeitnehmer zu berechnen.

Seit wann Gesamtbeitrag Gesamtbeitrag
U2 Mutterschaft (MU), Beschäftigungsverbot (BV) 0,37 v.H. 100 % (MU) bzw. 120 %** (BV)

**) Erstattung 100 %, zzgl. 20 % als pauschale Abgeltung der Arbeitgeberbeitragsanteile bei Beschäftigungsverbot.

Weitere Informationen sowie die Anträge auf U1 und U2 finden Sie
unter www.bkk-aag.de >>
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